Montageorte / Bauliche Gegebenheiten
Bei der Installation von Funkkomponenten gibt es immer günstige und weniger günstige Montageorte.
Die Reichweite einer Funkstrecke hängt von vielen Faktoren ab. Aus diesem Grund sind Aussagen hierzu immer mit Vorsicht zu verwenden. Eine relativ verlässliche Reichweitenangabe ist die Reichweite unter Freifeldbedingungen. Das Ziel bei den Funk-Produkten ist hierbei, eine Reichweite von mind. 150 m unter optimalen Freifeldbedingungen zu erzielen. Faktoren, welche die Reichweite beeinflussen können, sind z. B. der Montageort, der Montageuntergrund, Objekte in der Funkstrecke, die Leistung des Senders und auch die Empfindlichkeit des Empfängers. Grundsätzlich sollten Sender und Empfänger so positioniert werden, dass ihre kürzeste Verbindungslinie (Luftlinie) nur wenig oder gar nicht durch Mauerwerk oder andere dämpfende Materialien verläuft. Nur so können Dämpfungsverluste, die die Reichweite ihres Systems beeinflussen, geringgehalten werden.
Als Anhaltspunkt können sie folgende Werte zugrunde legen:
Material Reichweite Luft, Freifeld 100% entspricht 150 Meter Holz, Gips 80% - 95% Backstein, Beton 60% - 90% Stahlbeton 10% - 50% Metallwände, Metallgitter 0% - 10%
Montieren Sie die Empfänger oder Antennen nicht auf Metallflächen oder in Nischen, da hier ein Funkschatten existiert. Funkschatten bedeutet, dass die Signale nicht direkt, sondern allenfalls indirekt durch Reflektionen empfangen werden können. Stabantennen oder Antennenlitzen und die elektronischen Empfangseinheiten der Funksteuerungen bilden eine optimierte Einheit. Veränderungen wie Verlängerung, Verkürzung, Verbiegen o. ä. beeinflussen die Empfangseigenschaften zum Teil erheblich.