![]() MOBALine - Die neue Zeitverteilung |
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MOBALine - Konzept und Technik MOBALine ist eine funkgeführte Technologie zur Verteilung der absoluten Zeit in Gebäuden. Technische Basis dafür ist ein spezielles BUS-System, das sich einer herkömmlichen 2-Drahtleitung - wie z.B. bei Uhrenanlagen - bedient. Über dieses System werden Zeit-Telegramme und adressierte, dezentrale Schaltfunktionen mit größtmöglicher Zuverlässigkeit und Störsicherheit übertragen, bei gleichzeitiger Speisung aller angeschlossenen Endgeräte in Niedervolttechnik. Zeitfunkempfänger liefern Zeit- und Datumsinformationen an die unterschiedlichen MOBALine-Steuergeräte. Die meisten der Computer-Hauptuhren, sowie die analogen und digitalen Nebenuhren von Bürk-Mobatime sind in MOBALine-Technik lieferbar. Dezentrales Schalten von Verbrauchern Die Kanalrelais SWITCH sind Funktionseinheiten, die mit MOBALine angesteuert werden. Diese Relaisboxen mit Signal-/Schaltstromkreisen werden dezentral vor Ort installiert, genau dort, wo sie benötigt werden. Eine optische Zustandsanzeige erleichtert die Kontrolle. Die Kombination mehrerer SWITCH ermöglicht den Ausbau auf bis zu 64 Kanäle. In Verbindung mit der PC-Software "Switch Editor" lassen sich selbst komplexe Schalt- und Signalprogramme erstellen. Die Programmierung erfolgt über die steuernde Hauptuhr mit MOBALine, über die Zeitzentrale MTC (Master Time Center) oder über die PC-Software "Switch Editor" unter WINDOWS. Die Kanalrelais werden direkt von MOBALine gespeist, daher ist keine weitere Speise- oder Steuerleitung erforderlich. Die Montage erfolgt auf DIN-Standard-Montageschienen. Uhrenanlagen werden häufig auch zur Pausen-Signalisierung genutzt. Nebenuhren und Signalgeber benötigen dann separate Leitungsnetze. Beim Einsatz von MOBALine Technik werden hingegen die Signalgeber auf dem gleichen 2-Draht-Bus installiert, wie die selbstrichtenden Nebenuhren. Für bis zu 64 Signalgeber können die Signale zu individuellen Zeiten zentral über die steuernde Hauptuhr mit MOBALine, über die Zeitzentrale MTC (Master Time Center) oder über die PC-Software Switch Editor" unter Windows® programmiert werden. Die Geräte werden werkseitig mit zwei individuellen Sound-Dateien (WAV-Format, 22.050 Hz, 8 Bit, mono) programmiert. Zu Beginn der am MOBALine Steuergerät minutengenau programmierten Zeit läuft der erste Sound einmal ab, am Ende der zweite Sound (maximale Gesamtlänge 24 Sekunden). Bei ausschließlicher Nutzung des zweiten Sounds, ist auch eine sekundengenaue Programmierung des Signals möglich.Darüber hinaus gibt es einige Schnittstellen zur Aufrüstung bestehender Systeme. Das sind Zeitcode-Konverter für eine Vielfalt verschiedener Eingangs- und Ausgangssignale. Beispielsweise MOBALine, DCF 77-Zeitcode, serielle Zeittelegramme über RS 232, IRIG-B, AFNOR, DCF-FSK und polarisierte Impulse für impulsgesteuerte Nebenuhren. Dank ihrer kleinen Außenmaße lassen sich die Konverter auch bei geringen Platzverhältnisseneinsetzen.
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